AndräsCoaching

 

Über mich

 

Als ich im Jahr 1998 vor der Studienwahl stand, dachte ich, ich müsse eine Wahl zwischen einem „sozialen Beruf“ und einem Bereich treffen, der eher meine Bedürfnisse etwa nach Entwicklung, Kreativität und Autonomie, in mir erfüllt.  Nachdem ich mich mit dem Lehramt vermeintlich für Ersteres entschieden hatte, merkte ich (allerdings erst im Referendariat), dass Bildungsarbeit beides vereinte: die Arbeit mit und für andere Menschen und immer auch die Arbeit an sich selbst. Die Entwicklung junger Persönlichkeiten mitzugestalten funktioniert nur, wenn man sich selbst stetig weiterentwickelt. Die Freude am eigenen Lernen ist Voraussetzung, um zu Lernen zu begleiten.

Ich empfinde meine Arbeit als vielfältig, als sinnstiftend und als etwas, bei dem ich Selbstwirksamkeit erleben kann: Das, was ich mir erarbeite, hat eine Wirkung, die ich selbst wahrnehmen kann, im Engagement und in der Verbindung mit Anderen.

Seit vielen Jahren berate ich junge Menschen in herausfordernden Phasen zu ihrer persönlichen beruflichen Entwicklung. Es war einfach wunderbar, als ich mit meiner Ausbildung zum systemischen Coach, aber auch durch weitere Qualifikationen wie die der empathischen Kommunikation oder der Ausbildung zur Resilienztrainerin meine Kompetenzen hierin weiter ausschärfen konnte. Ich kam dadurch aus meiner „Blase“ der Bildungslandschaft heraus und erkannte, dass meine Erfahrung und meine Leidenschaft insbesondere im Hinblick auf das Thema „Lernen“ auf viele Berufsfelder übertragbar sind.

Aus meinen beruflichen Kenntnissen als Lehrerin und Ausbilderin aber auch als Mutter eines Sohnes habe ich die Überzeugung entwickelt, dass Lernen etwas ist, das wir Menschen so gut können und auch so gerne tun, wie kaum etwas Anderes. Und zwar dann, wenn es sich an individuelle Ressourcen, Stärken, Persönlichkeitsaspekte und eigene Fragen anschließt. Dann stiftet die Tätigkeit Sinn, erscheint verstehbar und machbar. Auf dieser Grundlage kann Weiterentwicklung erfahrbar werden, auf die man dann stolz sein kann. Folglich werden auch Mühen eher akzeptiert und Anstrengungsbereitschaft entwickelt. Manch einer kommt bei einer herausfordernden, sinnstiftenden Tätigkeit gar in den sogenannten „Flow“. Leider wird meiner Beobachtung nach diese Natürlichkeit in unserem Bildungs- und Leistungssystem  häufig durch verschiedene ungünstige Faktoren und einem nicht mehr zeitgemäßen Verständnis von Bildung aufgehoben. Irgendwann wissen die Kinder und auch wir Erwachsenen gar nicht mehr, was wir können, wie wir lernen und welche Ziele wir überhaupt verfolgen sollen. Dies führt zu Orientierungslosigkeit, Stress und Frust – in den Institutionen selbst, aber auch im System und den Familien. Ich bin dankbar, dass ich meine Expertise und meine vielfältigen Kontakte im Bereich Lernen, meine beruflichen sowie privaten Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Resilienz und Glück verbinden kann, um mich hier zu engagieren.

Als ich dann 2016 mit einer sehr seltenen, chronischen, nicht heilbaren Erkrankung diagnostiziert wurde, riss mir das zunächst den Boden unter den Füßen weg. Heute bin ich dankbar dafür, dass ich trotz mehrfacher Operationen meine Einschränkungen noch überschaubar sind. Aber auch dafür, dass ich dadurch und auch durch weitere Verlusterfahrungen an meinem Leben wachsen durfte. Kaum etwas wirft einen Menschen weiter aus der eigenen Komfortzone als der Verlust von Gesundheit. Das Ehrenamt (ein wesentlicher Glücksfaktor), die  z.T. tiefe Verbundenheit mit meinen Mitpatientinnen (ein noch viel größerer Glücksfaktor), der Aufbau und die konkrete Erfahrung der eigenen Widerstandskraft, das Loslösen aus alten Konzepten, wie das Leben angeblich zu sein hat… all das hätte ich sonst wahrscheinlich in dieser Form nicht erfahren. Ich hätte nicht so intensiv an den Themen Resilienz, Glück und Bewältigungsstrategien geforscht. Durch meine eigene gesundheitliche Situation habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Selbstempathie zu fördern, den Verlust anzuerkennen und Strategien zur Bewältigung kennenzulernen sowie einzuüben. Meine Seminare, Workshops und Coachings sind mir in diesem Bereich eine besondere Herzensangelegenheit.

Darüber hinaus singe ich in meiner Freizeit im Chor, im Quartett sowie solistisch und schreibe eigene Songs. Auftritte, das dazugehörige Lampenfieber und entsprechende Techniken zum Stressabbau sind mir dadurch ebenso bekannt, wie die große Auswirkung der Kreativität auf die Lebenszufriedenheit.

Aus dieser beruflichen und privaten Biografie ergeben sich besondere Schwerpunkte in den Bereichen Glück, Lernfreude und Resilienz.

Lehrerin, Lerncoachin, Mentorin

2005-heute Grundschullehrerin

Studium Justus-Liebig-Universität Gießen

Referendariat Studienseminar Siegburg

1.&2. Staatsexamen

 

Wichtige Stichwörter für meine Arbeit:

Lernfreude, Persönlichkeitsentwicklung, Potenzialentfaltung, Beziehungskompetenz, Empathische Kommunikation, Lernbegleitung, Lerncoaching, Sprachliches Lernen, Feedback-Feedforward-Kultur, Fehler-& Ambiguitätstoleranz, Partizipation, Demokratiebildung, Bildung Nachhaltiger Entwicklung

Ausbilderin von Lehrer:innen; Trainerin

2009-heute Fachleitung Englisch

2020-heute Überfachliche Ausbildung

Revision, Abordung an das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)

Entwicklung und Durchführung von Seminaren, Workshops und Trainings

Wichtige Stichwörter für meine Arbeit:

Persönlichkeitsentwicklung, biografische Selbstreflexion, Wertebildung, Salutogenese, Resilienz und Achtsamkeit im Lehrberuf, Growth-Mindset, Globale Ziele, Bildung Nachhaltiger Entwicklung, Inner Development Goals, Seminar- und Schulentwicklung, Future Skills, Pädagogische Architektur, Glücksforschung, Gesundes und freudvolles Lernen, Agile Seminare,…

Systemische Coachin, Resilienztrainerin, Atemkursleiterin

2017 (120 Stunden)

Ausbildung Gewaltfreie Kommunikation (nach CNVC Kriterien) Indito Bonn

2019-20 (220 Stunden)

Ausbildung systemischer Coach (nach DCV und DVCT Kriterien) IfaP Köln, Prof. Manuel Tusch

2021-22 (164 Stunden)

Qualifizierungserweiterung Personenorientierte Beratung mit Coachingelementen, Qualis-NRW

2023  (30 Stunden)

Ausbildung zur Resilienztrainerin (Lernlust Akademie)

2024 (60 Stunden)

Ausbildung zur Atemkursleitung (Yoga Vidya)

 

Wichtige Stichwörter für meine Arbeit:

Personen-, Ressourcen- und Stärkenorientierung, Ich-Du-Wir-Alle-Alles, Kohärenzsinn, Beweglichkeit –  Stabilität, Flexibilität – Orientierung, Sicherheit – Freiheit, Entwicklung – Integrität, Wachstum > Aufblühen > Loslassen und Neuwerden, Identitäts- und Wertebewusstsein, Haltung macht Handlung macht Alltag, …

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